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Der Brauch nach Weihnachten: Heilig drei Könige

Nach der biblischen Geschichte brachen drei Männer aus dem Morgenland, Caspar, Melchior und Balthasar auf, um einem hellen Stern am Himmel zu folgen und fanden das Jesuskind in seiner Krippe liegen …

In den verschiedenen Schriften der Bibel werden die drei Männer aus dem Morgenland, Caspar, Melchior und Balthasar, unterschiedlich bezeichnet – Priester, Magier, Gelehrte, Weise oder Sterndeuter. Erst später im 17. Jahrhundert ist die Bezeichnung „Könige“ gefallen. Nach der biblischen Geschichte brachen die drei auf, um einem hellen Stern am Himmel zu folgen und fanden das Jesuskind in seiner Krippe liegen. Sie haben dem Kind verschiedene Gaben mitgebracht: Gold, Weihrauch und Myrrhe. Diese drei Geschenke wirken heutzutage eher absurd für ein Neugeborenes, doch damals besaßen die Gaben eine große Bedeutung. Gold war auch damals sehr wertvoll und nur Könige hatten genug Reichtum um es sich leisten zu können. Sie schenkten es dem Kind als Symbol, um zu zeigen, dass sie daran glaubten, dass er einmal König sein werde. Weihrauch konnte nach dem Glauben der Menschen damals Böses abwenden und eine Verbindung zu Gott schaffen. Damit zeigten sie, dass sie das Baby selbst schon für göttlich hielten. Myrrhe steht für die heilende Wirkung, die die Pflanze besitzt und zeigt, dass die Männer auch an diese Fähigkeiten im Jesuskind glaubten.

Heute liegen die angeblichen Gebeine der Heiligen Drei Könige in einem goldenen Schrein im Kölner Dom. Wissenschaftler haben mittlerweile anhand der Schädel herausgefunden, dass es sich bei den Knochen um die eines Jugendlichen, eines jungen Erwachsenen und eines älteren Mannes handele. Das stimmt mit vielen biblischen Zeichnungen überein, bei denen die Drei Könige in verschiedenen Altersklassen dargestellt werden. Besucher haben heute die Chance die Schädel der Drei Weisen aus dem Morgenland zu betrachten. Also wieso nicht zu dem Anlass des Dreikönigstages einen Ausflug nach Köln machen und die Geschichte selbst nacherleben.

Heutzutage wird der katholische Dreikönigstag in Deutschland nur noch in manchen Bundesländern gefeiert. Das Fest wird auch Epiphanias genannt, was übersetzt „Erscheinung des Herrn“ bedeutet. Bei vielen Familien ist es Tradition die drei Könige erst am 6. Januar zur Weihnachtskrippe dazu zu stellen, da diese erst später hinzugekommen sind. Traditionell endet aber in Deutschland mit dem Dreikönigstag die Weihnachtszeit und Bäume werden abgeschmückt und auf die Straße geworfen.

Die Geschichte inspiriert jedes Jahr tausende Kinder sich zu verkleiden und als Sternsinger Spenden für wohltätige Zwecke einzusammeln. Die Kinder sind oft als Caspar, Melchior und Balthasar verkleidet und tragen einen Stern an einem langen Stab vor sich her, der an den Stern über Bethlehem erinnern soll. Die Sternsinger klingeln an Türen, singen Lieder oder tragen Gedichte vor und bekommen dafür eine Spende. Am Schluss schreiben Sie C M B und das jeweilige Jahr über den Hauseingang. Das sind jedoch nicht die Anfangsbuchstaben der drei Könige, sondern steht für „Christus Mansionem Benedicat“ oder auf Deutsch „Christus segne dieses Haus“.

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