Du bloggst über Spielzeug und wärst gerne Teil des Toy Fan Teams?
Dann bewirb dich jetzt.

Deine Vorteile:

  • Erreiche neue Leser
  • Erhalte exklusive Testpakete
  • Werde Teil der Community
  • Reichweite durch die Toy Fan Kanäle
Melde dich an.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
OK
Beitrag teilen

Ostern – ein Fest mit Tradition

Bestimmt warten schon viele Kinder sehnsüchtig auf die Osterferien. Wusstet ihr, dass Ostern das wichtigste Fest der Christen ist? Die meisten denken wahrscheinlich automatisch an Weihnachten, aber nein, die Auferstehung Christi ist der Höhepunkt im Jahreskreis. Deshalb gibt es zum Osterfest gleich drei Höhepunkt: Gründonnerstag, Karfreitag und den Ostersonntag. Rund um diese Feiertage gibt es unterschiedliche Bräuche, wie zum Beispiel das Osterfeuer. Auch Osterhase und Osterei dürfen zu Ostern natürlich nicht fehlen. Aber was hat es damit auf sich? Woher kommen diese Traditionen? Das möchten wir im nachfolgenden Beitrag erklären.

Das Osterfeuer

Gibt es bei euch im Umkreis zu Ostern große Feuer? Das ist in vielen Regionen Deutschlands üblich und hat eine lange Tradition. Das Feuer steht stellvertretend für die Sonne, die ein Frühlingsbote ist. Im Frühling werden die Tage länger und das Sonnenlicht wärmer – die Menschen wussten, dass es nun an die Zeit ist die Felder zu bestellen. Deshalb ist Feuer ein Symbol für Fruchtbarkeit, Wachstum und Ernte. Deshalb ist für Christen das Entzünden des Osterfeuers, in der Nacht von Samstag auf den Ostersonntag, ein wichtiger Bestandteil der Osterfeierlichkeiten.

Das Osterlamm

Wer vor Ostern zum Bäcker geht, sieht vielerorts süße Osterlämmer in der Auslage. Die Tradition um diese süßen Kuchen in Lammform ist auf ein Ritual der Juden zurückzuführen. Diese haben im Rahmen ihres Passahfestes ein Lamm als Gottesopfer geschlachtet. Im Christentum ist oft vom „Lamm Gottes“ die Rede, die Kirche sieht es außerdem als Zeichen des Lebens. Neben der süßen Variante kommt es auch gerne zu Ostern in deftiger Form auf den Tisch.

Der Osterhase

Ostern ohne Hase wäre wie Weihnachten ohne Baum. Aber was hat ein Hase eigentlich mit Ostern zu tun? Das ist leider nicht eindeutig zu klären. Eine Erklärung ist, dass der Hase das Symbol der Fruchtbarkeitsgöttin Eostre war. Da deren Fest im Frühling gefeiert wurde und später mit der Christianisierung zu Ostern wurde, wurde der Hase von der Kirche einfach „übernommen“. Offiziell erwähnt wurde der Osterhase allerdings erst im 17. Jahrhundert. Zwei Jahrhunderte später schlug dann die große Stunde des Tieres – es gab ab diesem Zeitpunkt Spielzeugfiguren, Schokohasen und viele mehr.

Das Osterei

Ob aus Schokolade, mit oder ohne Füllung oder vom Huhn, an Ostern kommen Eier auf den Tisch. Auch das Ei steht in vielen Religionen symbolisch für Wiedergeburt oder neues Leben, es schlüpft draus ein Küken. Das Osterei ist ein Brauch, der ursprünglich heidnisch war und von der christlichen Kirche übernommen wurde und dabei mit einer neuen Bedeutung versehen wurde. Das Leben, in diesem Fall das Küken siegt über den Tod, die leblose Schale. Wie Jesus Christi gekreuzigt wurde und wieder auferstand. Außerdem waren Eier während der Fastenzeit verboten. Damit sie während dieses Zeitraumes nicht schlecht wurden, kochten man sie. An Ostern wurden die Eier dann zum Osterfestmahl kredenzt.

Ostern weltweit

Natürlich wird Ostern nicht nur in Deutschland, sondern weltweit gefeiert. Wie bei uns, gibt es auch in anderen Ländern Bräuche und Traditionen. In Polen beispielweise gibt es den Brauch, sich am Ostermontag gegenseitig mit Wasser zu bespritzen. Eier werden in Bulgarien nicht versteckt, sondern an die Wand geworfen. Zerbricht das Ei nicht, wird der Werfer im nächsten Jahr sehr erfolgreich sein. In Italien und Kroatien geht man auf den Markplatz und spielt ein Spiel, bei dem die Eier des Gegenspielers zerbrochen werden. Lustig geht es auch in Ungarn zu, hier werden Frauen und Mädchen am Ostersonntag mit Wasser oder Parfüm bespritzt, als Dankeschön gibt es Süßigkeiten und Kuchen. In Mexiko begeht man Ostern als zweiwöchiges Volksfest. Die Straßen werden mit Girlanden verziert. Eine bunte Prozession gibt es am Karfreitag, die am Abend mit einer düstern Kreuzigungsprozession endet.

Newsletter - Anmeldung
Whats App Newsletter - Anmeldung