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Vom Nicht-Schwimmer zur Wasserratte

60% aller 10-Jährigen können nicht sicher schwimmen! Das hat die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft bei einer Umfrage herausgefunden.

Erschreckend, oder? Und dabei ist es mit das Wichtigste, was Kinder können sollten. Wer nicht die Möglichkeit hat die Kinder in einen Schwimmkurs zu schicken, der kann mit einfachen Tipps die Kinder „wassertauglich“ machen.

Gründe für die schlechte Schwimmfähigkeit von Kindern gibt es viele:

Immer weniger Kinder lernen in der Grundschule richtig schwimmen, Eltern bringen ihren Kindern nicht mehr so oft das Schwimmen bei und viele (vor allem kleine) Bäder müssen schließen und dadurch minimiert sich das Schwimmkursangebot.

Bestenfalls gehen die Kinder aber in einen Schwimmkurs. Machen das Seepferdchen-Abzeichen und wenn möglich auch mindestens das Bronze-Schwimmer-Abzeichen. Durch diese Schwimm-Ausbildung sollten die Kinder nicht so schnell Gefahr laufen in einem Bad, am See oder in einem Fluss zu ertrinken.

Schwimmen: Das „Must-Learn“ für Kinder

Regel Nummer 1 – Kinder sollen keine Angst vor dem Wasser haben! Denn in Gefahrensituationen verstärkt diese Angst nur die aufkommende Panik. Deshalb gilt: Je früher die Kinder mit Wasser in Berührung kommen, umso sicherer werden sie beim Schwimmen. Klar, Schwimmflügel, Schwimmnudeln und Co. sind tollen Unterstützungshilfen und geben Sicherheit, von übertriebenen Schwimmhilfen ist aber abzuraten. Denn Kinder sollen sich im Wasser sicher fühlen und nicht durch eine Schwimmhilfe.

Übung macht den Meister – Ab dem Kleinkindalter sollten die Kinder immer regelmäßig zum Schwimmen gehen. Natürlich darf bei den Kleinen erstmal geplantscht werden. Kommen die Kinder aber ins Vorschulalter, dann sind sie alt genug, um die Schwimmtechniken zu lernen.

Brustschwimmen, die perfekte Einsteigertechnik – Froschbeine und die klassische Handbewegung sind die Formen, die die Kinder zu erst lernen sollten. Das schult die Motorik, die Koordination und ist am einfachsten für die Atmung. 20 bis 30 Minuten sollte ein Schwimmtraining dauern, denn zu lange Einheiten können schnell zur Erschöpfung führen, vor allem bei ungeübten Schwimmern.

Einfach mal abtauchen – Tauchen lernen ist ein wichtiger Bestandteil beim Schwimmtraining. Denn nur wenn die Kinder keine Angst haben Wasser in ihr Gesicht zu bekommen, werden sie auch sichere Schwimmer. Das Untertauchen kann vorab schon mal in der Badewanne geübt werden. Wer sich traut den Kopf länger Unterwasser zu lassen, der kann dann in einem Schwimmbecken üben. Mit Ringen, die ins Wasser geworfen werden und vom Beckenboden nach oben geholt werden müssen, können die Kinder spielerisch das Tauchen üben. Je nachdem wie sicher die Kinder sind, kann der Ring in immer tiefere Becken geworfen werden (zu Beginn reicht aber ein halber Meter)!

Achtung! Jede zweite Todesursache bei Kindern ist Ertrinken! Also, los!

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