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Vorlesen ist wichtig!
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Vorlesen ist wichtig für die Entwicklung

Im Jahr 1967 wurde der 2. April offiziell zum „Internationalen Buchtag“ ausgerufen. Diesen Anlass möchten wir nutzen, um auf die Wichtigkeit des Vorlesens und Lesens einzugehen. Bereits kurzes tägliches Vorlesen  hat große Vorteile für Kinder.

Warum ist Vorlesen so wichtig?

Vorlesen fördert bereits bei den Kleinsten das Denken und die Konzentration. Außerdem wird die Phantasie angeregt. Da Lesen als zentrale Schlüsselqualifikation gilt, erhöht man die Bildungschance des Nachwuchses ungemein, wenn man ihnen vorliest. Studien belegen, dass Kinder denen regelmäßig vorgelesen wurde, einen größeren Wortschatz besitzen. Sie werden mit neuen Sprachmustern und anspruchsvolleren Satzmustern konfrontiert. Dadurch bauen sie ganz nebenbei spielerisch und ohne Druck eine hohe Sprachkompetenz auf. Vorlesen wirkt sich später in der Schule positiv aus, der Schüler kann sich leichter konzentrieren, besser zuhören und die Merkfähigkeit ist höher, als bei Kindern, die ohne regelmäßiges Vorlesen aufwachsen. Bereits eine Viertelstunde pro Tag reicht aus, um diese Vorteile zu nutzen. Je früher man damit beginnt, des besser.

Auch Sozialkompetenz und Einfühlungsvermögen sind beim Vorlesen nicht außer Acht zu lassen. Die Kinder lernen durch die Geschichten und deren Charaktere verschiedene Sichtweisen und Rollen kennen, die dann das Verhalten im Alltag beeinflussen. Der Aufbau von Wissen ist ein weiterer Nebeneffekt, der sich sehen lassen kann. Zur Unterstützung kann man die Sprösslinge z. B. die Geschichte nach dem Vorlesen nochmal mit eigenen Worten nacherzählen lassen, Fragen dazu stellen oder ein Bild zur Geschichte malen.

Wichtig ist auch, die Kleinen selbst aussuchen zu lassen, was man ihnen vorliest. Schließlich soll das Thema gefallen und keine Langeweile durch das „falsche“ Buch aufkommen. Oftmals wollen sie auch ihr Lieblingsbuch mehrere Male hintereinander hören. Das ist für den Vorleser zwar etwas anstrengend, der Wunsch sollte dem Kind aber erfüllt werden. Sicherlich wird es sich irgendwann wieder für ein neues Buch oder eine andere Geschichte entscheiden.

Übrigens werden Kinder, deren Eltern selbst gerne lesen, meistens auch zu Leseratten. Deshalb gerne auch mal vor dem Nachwuchs ein Buch oder eine Zeitschrift in die Hand nehmen. Die Vorbildfunktion der Eltern bzw. das Nacheifern der Kinder sorgt mit großer Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Lesen zum Hobby wird.

Vorlesen als Ritual

Zu welcher Tageszeit vorgelesen wird, ist egal. Nur, dass es regelmäßig geschieht ist entscheidend. Kinder mögen Rituale und Regelmäßigkeit. Deshalb kann es sinnvoll sein, immer zur gleichen Zeit etwas vorzulesen. Am besten macht man es sich dabei mit dem Kind gemütlich und nutzt die gemeinsame Zeit auch zum Kuscheln. Beispielsweise kann man jeden Tag vorm Zubettgehen kurz eine Gute-Nacht-Geschichte vorlesen. Das hilft dem Knirps nach einem actionreichen Tag, herunterzukommen und in eine ruhige Schlafphase überzugehen. Natürlich kann man das bei kleineren Kindern auch schon vor dem Mittagsschlaf machen, um das Einschlafen zu erleichtern. Generell wichtig ist, eine ruhige und gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Ob das im Bett, im Kinderzimmer oder auf dem Sofa ist, bleibt jedem selbst überlassen. Routinierte Vorleser können auch während des Vorlesens mit der Stimme „spielen“: Mal laut oder leise, tief oder hoch, je nachdem wer gerade etwas sagt. Sicherlich wird der Nachwuchs begeistert an den Lippen hängen.

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