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Was macht die Zeitumstellung mit Kindern?
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Was macht die Zeitumstellung mit Kindern?

Zweimal im Jahr wird nachts die Zeit umgestellt – im Frühling vor, im Herbst wieder zurück. Allen Menschen macht das irgendwie zu schaffen, seit Jahren versucht immer wieder jemand das Ganze abzuschaffen, aber in Summe müssen wir wohl damit leben. Für uns Große sind das ein, zwei Tage an denen der Körper mit der Veränderung kämpft, aber Eltern wissen: Bei Kindern ist die Zeitumstellung meisten ein Thema, das länger belastet.

Babys brauchen ihren gewohnten Rhythmus

Babys und kleinere Kinder haben mit der Zeitverschiebung oft besonders zu kämpfen. Ihr Schlaf-Wach-Rhythmus ist meist noch empfindlich gegenüber Schwankungen und Störungen, die Balance kommt leicht durcheinander. Vor allem für Säuglinge in den ersten sechs Lebensmonaten ist es oft problematisch, wenn sich zeitliche Abläufe ändern. Es wird also unruhig daheim, darauf kann man sich einstellen.

Kinder benötigen Zeit für die Umstellung

Bei der Zeitumstellung auf Sommerzeit liegt das Kind wahrscheinlich pünktlich im Bett, kann aber nicht einschlafen. Denn zur Schlafenzeit um 19 Uhr, ist es ja eigentlich und nach der inneren Uhr erst 18 Uhr. In der Folge können Kinder unausgeschlafener und quengeliger sein als sonst, außerdem werden die Nerven der Eltern beim Einschlafprozess zusätzlich strapaziert.  Die Phase dauert je nach Kind, manchmal eine Woche oder länger. Erst dann hat die „innere Uhr“ die Zeitumstellung auch mitgemacht.

Im Herbst wandert die Uhr wieder zurück, das Kind ist vor dem Einschlafritual schon müde und wenn es ganz schlecht läuft, schläft es einfach ein. Um am nächsten Morgen mindestens eine Stunde früher wach zu werden und damit häufig der Familie eine Stunde Schlaf zu stibitzen.

 Die gute Nachricht an der Zeitumstellung ist: Es gibt so einige Dinge, die Eltern tun, um ihren Kindern die Umstellung zu erleichtern:

  • Bereiten Sie die Zeitumstellung vor: Eine Woche vor der tatsächlichen Umstellung, verschieben Sie den Schlafzeitpunkt täglich um 10 Minuten nach hinten oder vorne. (Bitte achten Sie sorgfältig darauf, in welche Richtung die Uhr verstellt werden wird, sonst gibt es eine Verschlimmerung anstatt einer Verbesserung! 😉)
  • Das Zimmer der Kinder sollte bereits in dieser Woche besonders sorgfältig abgedunkelt werden. Sorgen Sie abends für Dunkelheit (das Nachtlicht kann natürlich bleiben) und morgens schaffen Sie konsequent Helligkeit. Unsere innere Uhr wird vom Sonnenlicht gesteuert.
  •  Sorgen Sie am Nachmittag der gesamten Woche vor und nach der Zeitumstellung für besonders viel Bewegung. Gehen Sie ins Schwimmbad oder toben Sie mit den Kindern draußen. Die Bewegung sorgt für Müdigkeit ganz unabhängig von der Tageszeit und wird dabei helfen, zur „richtigen“ Zeit einzuschlafen.
  •  Achten Sie darauf, dass auch Ihre Essenszeiten die Zeitverschiebung mitmachen. Das Abendessen sollte in der Woche vor der Zeitumstellung täglich 10 Minuten wandern.
  •  Wecken Sie die Kinder im Frühjahr konsequent früh auf und versuchen Sie, ohne extra Nickerchen durch den Tag zu kommen.
  • Versuchen Sie im Herbst die Kinder bis zum richtigen Einschlafpunkt wach zu halten.

Die letzten beiden Punkte sind, das wissen alle Eltern, leichter gesagt als getan. Schlafende Kinder wecken oder müde Kinder wach halten sind Mammutaufgaben, die oft nur mit viel Reibung möglich sind. Eine hilfreiche Idee kann es sein, während der Umgewöhnungsphase täglich eine kleine Überraschung oder ein Highlight in den Kinderalltag einzubauen. Das klingt komplizierter als es ist. Es reicht eine schöne Kerze die nur morgens brennt, wenn man im Frühjahr früh raus muss, oder man hört morgens mit den Kindern dem Gesang der Vögel zu. Die singen nun mal morgens am schönsten.

Im Herbst brennt dann vielleicht täglich eine schöne Kerze, bis man ins Bett muss, oder es gibt vor dem Zähneputzen ein Betthupferl. Das kann Kindern helfen, wach zu bleiben.

Als kleiner Trost für Eltern, bei denen das alles trotzdem nicht gut klappt sei gesagt: Es geht vorbei. Nach ungefähr einer Woche hat sich der Kinderkörper auf die Umstellung eingestellt!

 

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