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Weihnachten einmal anders
Elischebas Erfahrungen
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Weihnachten mal anders – Elischebas Erfahrungen

Weihnachten wird überall ein bisschen anders gefeiert. Jeder hat seine Bräuche und Rituale. Heute gibt euch Elischeba von Model und Mama einen Einblick, wie Weihnachten bei ihrer Familie gefeiert wird.

Im Kindergarten unserer dreijährigen Tochter füllen alle Familien einmal im Jahr einen großen Zettel aus.

Wie feiern wir Weihnachten? Wie schmücken wir den Baum? Was gefällt uns am „Fest der Liebe“ am besten?

Die Kinder haben die Aufgabe den Baum zu malen. Aber was ist, wenn es gar keinen Baum gibt?

Die moslemischen Kinder bekommen ein anderes Blatt. „So feiern wir das Zuckerfest“ steht darauf. Anstatt dem Baum malen sie dann ihr Kinderzimmer.

Find ich schön, dass Familien, die Weihnachten einfach nur anders feiern, mit einbezogen werden.

Super, wenn Menschen auf die Religionen anderer Rücksicht nehmen und tolerieren, dass der Weihnachtsbaum nicht für jeden Heiligabend dazu gehört.

Auch mein Mann Pierre und ich sind ohne Weihnachten aufgewachsen. Ich erinnere mich, dass wir vor circa 30 Jahren einmal zu Weihnachten renoviert haben.

Wir Kinder haben alte Tapeten abgerissen und in große Müllsäcke gesteckt. Geschenke gab es Wochen später. Die meisten Geschenke habe ich von meiner Oma bekommen, die ich heiß und innig geliebt habe. Sie hat im Sauerland gewohnt und uns regelmäßig besucht.

Nun haben wir selbst Kinder – ein dreijähriges Mädchen und einen sechsjährigen Jungen.

Beide Kinder lieben die weihnachtliche Atmosphäre im Kindergarten.

An den Weihnachtsfeiertagen haben wir unsere eigenen Rituale.

Mein Mann Pierre zaubert als Hobbykoch ein tolles Menü für uns. Dass er gern was Leckeres zubereitet finde ich klasse.

Ich esse gern – habe aber selbst nicht die Geduld um lange in der Küche zu stehen.

Meist gibt es saftiges Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln zum Hauptgang und Bratapfel zum Dessert.

Wir haben Weihnachten – im Gegensatz zu sonst – selten Besuch und genießen die Zeit mit unserer kleinen Familie.

Beim Essen nehmen wir uns gern viel Zeit für ausgiebige Gespräche. Dass Mama und Papa selten zum Ausreden kommen ist mit Kindern normal.

Im Winter lieben wir Kerzen, Teelichter und Salzkristalllampen. Außerdem haben wir eine große Lampe in Form einer Tanne, die in verschiedenen Farben leuchtet.

Geschenke? Mein Mann Pierre und ich sind in der Religion, in der wir aufgewachsen sind, nicht mehr aktiv. Die „Ursprünge“ des Weihnachtsbaums haben wir jedoch noch tief verwurzelt.

Deswegen machen wir unser eigenes Ding. Eine Schnitzeljagd. Auf ein Blatt Papier malen wir eine Schatzkarte. Dann erfahren unsere Kinder wo im Haus Geschenke versteckt sind. Diese zu suchen empfinden beide Kinder als unheimlich spannend. Dann finden sie zum Beispiel bunte Bausteine in der Ecke des Schranks. Oder einen Dinosaurier unterm Bett. Rennautos und Puppen in der Badewanne. Das ist wirklich lustig! Am Abend freuen wir uns auf Brettspiele oder gucken Familienfilme. Wichtiger als die Geschenke ist die Zeit zusammen. Weihnachten ist ein sehr kommerzielles Fest geworden. Zugegeben, unsere Kinder lieben ihre Geschenke. Aber an die Zeit mit Mama und Papa denken sie später sicherlich besonders gern zurück. Und wenn Emily im Kindergarten bald wieder den Zettel ausfüllt, dann denken wir uns: Anders kann auch schön sein. Unser eigenes Familienfest mit unseren Ritualen. Hat was!

Ein Gastbeitrag von Model und Mama

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