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Kochen für Babys – Tipps & Rezepte

Natürlich ist es etwas mehr Aufwand, den Brei fürs Baby selbst herzustellen. Der große Vorteil dabei ist allerdings, dass man alle Zutaten und Inhaltsstoffe sowie deren Qualität kennt. Und so schwierig ist das gar nicht, wir haben einige Rezepte und Tipps zusammengestellt, mit denen die Breiherstellung ganz einfach von der Hand geht.

Darauf sollte man bei der Zubereitung generell achten

Gerade beim Kochen für Babys und Kleinkindern ist es besonders wichtig, dass die Zubereitung besonders hygienisch abläuft. Deshalb immer darauf achten, dass alles Töpfe und Kochutensilien sehr sauber sind. Viele Leute schwören bei der Zubereitung von Babynahrung auf Dampfkochtop und Thermomix. Diese Geräte sind zwar hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig, ein normaler Topf funktioniert genauso. Qualität und Geschmack des Endproduktes sind abhängig von den Zutaten, die frisch sein sollten und dann direkt verarbeitet werden.

Übrigens benötigt Babybrei weder Salz noch andere Gewürze. Auf Salz sollte im ersten Lebensjahr komplett verzichtet werden, da es die Nieren des Babys belastet. Sollte der Brei einmal zu dick geraten sein, kann er jederzeit mit Wasser verdünnt werden. Frischer Breit sollte innerhalb eines Tages verzehrt werden. Übrigens kann man viele Gerichte auch prima eingefrieren. Z. B. Frisch gekochtes und püriertes Fleisch kann man direkt nach der Zubereitung in Miniportionen in Eiswürfelschalen eingefrieren und kann dann einzeln, je nach Bedarf entnommen und wieder aufgewärmt werden. Wichtig dabei ist, dass der Eiswürfelbehälter sauber ist und mit einem Deckel verschlossen werden kann. Der Brei ist ca. 2 Monate haltbar, wenn er bei -18 Grad eingefroren ist. Die Mahlzeit sollte auch erst kurz bevor sie gebraucht wird, aufgetaut werden. Optimal ist dabei im warmen Wasserbad. Natürlich kann man das auch in der Mikrowelle machen, dann aber darauf achten, den Breit kräftig durchzurühren, damit er gleichmäßig warm ist und natürlich überprüfen, dass er nicht zu heißt geworden ist. Achtung: Aufgetauter Brei darf keinesfalls wieder eingefroren werden.

Ab wann kann man Brei füttern?

Das Verdauungssystem von Baby ist zwischen dem 5. und 7. Monat bereit, den ersten Brei aufzunehmen. Normalerweise füttert man zuerst einen Brei bestehend aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch. Sobald sich das Kind daran und an das Essen mit dem Löffel gewöhnt hat, kann man eine zweite Milchmahlzeit durch einen Getreide-Milch-Brei ersetzen. Man geht davon aus, dass diese Gewöhnungsphase ca. vier Wochen dauert. Einen weiteren Monat später kann man eine weitere Milchration durch einen Getreide-Obst-Brei ersetzen. Die anderen Mahlzeiten bestehen weiterhin aus Mutter- oder Säuglingsmilch.

Mit diesen Rezepten gelingt der Brei nun ganz einfach:

Grundrezept Kartoffel-Gemüse-Fleischbrei

Ergibt ca. 200g Brei:

50 g Kartoffeln, Nudeln oder Reis

100 g Gemüse

20 g Fleisch oder Fisch (oder 10 g Getreideflocken für eine vegetarische Variante)

1 EL Öl oder Butter

Die Zutaten weichkochen und dann alles pürieren. Der Brei eignet sich perfekt zum Einfrieren. Wer die Eisenaufnahme unterstützen will, kann einen Esslöffel Obstsaft zum Brei geben.

Grundrezept Getreide-Obst-Brei

100 g Obst, frisch oder TK (ohne Zuckerzusatz)

2 EL Getreideflocken (z. B. Haferflocken)

3 EL Wasser

Das Obst gründlich waschen, schälen und das Fruchtfleisch klein schneiden. Das Wasser erhitzen und das Fruchtfleisch und die Gereideflocken dazugeben, sobald es kocht. Nach 10-15 Minuten sind die Zutaten weich genug, um sie zu pürieren oder zu zerdrücken. Der Brei kann problemlos eingefroren werden.

Haferflocken-Dinkelvollkorngrieß-Abendbrei

30 g Haferflocken, am besten Vollkorn

25 g Dinkelvollkorngrieß

250 ml Wasser

Fruchtmus (nach Bedarf)

Ergibt zwei Portionen je 150 g

Den Gries zusammen mit den Haferflocken fein mahlen. Das Wasser zum Kochen bringen und die Haferflocken und den Gries einrühren. Einige Minuten köcheln lassen. Dazu passt Fruchtpüree (zuckerfrei) oder frisch gedünstetes Obst wie Apfel oder Birne.

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